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Stuttgarter Filmschätze
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Zeitzeugenbericht
Als wir in das Julius-Brecht-Hochhaus im September 1969 einzogen, begann ein neuer Lebensabschnitt für uns vier. Die Kinder waren Feuer und Flamme über die Freiheit in dem Gelände und über die Möglichkeiten, Freunde zu finden, denn sehr viele junge Familien, wie wir zogen mit uns ein. Auch mein Mann und ich atmeten erleichtert auf, uns ging es ähnlich. Denn direkt vom Haus aus loszuwandern, ohne zuvor das Auto benützen zu müssen, war befreiend.
Zuvor wohnten wir in der Innenstadt in einem Hinterhaus. In diese Altbauwohnung konnten wir einziehen, weil sie vorher von der Familie meines Mannes bewohnt worden war, Sie zogen in eine größere, hellere Wohnung und dies nützten wir, heirateten und zogen ein. Das war 1962, der Hausbesitzerin war es sehr recht, dass der Sohn in der Wohnung blieb. Bald jedoch bekamen wir ein Schreiben vom Wohnungsamt, mit der Aufforderung, die Wohnung bis zu einem bestimmten Datum zu räumen, andernfalls würde sie zwangsgeräumt, eine Altbauwohnung stünde uns auf keinen Fall zu,
Doch da setzte sich die Hausbesitzerin für uns ein, sie erklärt, dass nach dem Krieg die Wohnung sehr beschädigt war, die Eltern hätten erst die Wohnung bewohnbar gemacht und die Löcher in der Hauswand zugemauert..
So war das damals mit der Wohnungsnot, vergessen kann man das nicht, aber man schätzt dann das Andere, das Neue und Schöne.
Morgen ist Weihnachten, deshalb wollte ich heute noch diesen Bericht einstellen. Es ergab sich, da Frau Kaufmann den großen Artikel in der Stuttgarter Zeitung über das Julius-Brecht-Hochhaus einstellte. Er hat mich, wie alle meine Berichte,sehr berührt.
So wie mir, wird es wohl allen Chronisten ergangen sein. Es sind ja nicht nur Bilder oder Beschreibungen, die man einreicht, damit Material vorhanden ist, es sind Gefühle, Erinnerungen an Freunde, liebe Verwandte, die längst gestorben sind, die man nun offenbart und anderen überlässt.. Wir waren ja selbst beteiligt an den Erlebnissen noch im Krieg und danach. Was wir lange Jahre für uns behalten hatten, haben wir freiwillig der Öffentlichkeit preisgegeben. Das ging nicht ohne innerer Erschütterung ab.
Zur Zeit ist hier im Forum ein Stillstand eingetreten, auch von der Redaktion kommt eigentlich nichts mehr, nicht einmal ein Weihnachtsgruß an uns Chronisten und das, obwohl wir Monate für diese Arbeiten investierten, das kann ich eigentlich nicht verstehen.
Die Redaktion erhielt zwei Preise für die Literatur, die sie durch unsere idealistische Mitarbeit erhielt. Ein öffentliches „Danke“ in der Zeitung, mit einem entsprechenden Bericht zum Abschluss, hätte ich als Belohnung meiner vielen Arbeit angesehen. Im Forum aber habe ich das Gefühl, es ist kein Interesse mehr seitens der Redaktion vorhanden, sodass wir uns, wie es jetzt den Anschein hat, selber totlaufen, obwohl von-zeit-zu-zeit immer noch läuft, voller Werbung. Es kommt nichts Neues von der Redaktion, aber es wird auch nicht beendet.
Trotzdem habe ich noch etwas Weihnachtliches eingestellt, ich tat es, weil Weihnachten ist.
Zuvor wohnten wir in der Innenstadt in einem Hinterhaus. In diese Altbauwohnung konnten wir einziehen, weil sie vorher von der Familie meines Mannes bewohnt worden war, Sie zogen in eine größere, hellere Wohnung und dies nützten wir, heirateten und zogen ein. Das war 1962, der Hausbesitzerin war es sehr recht, dass der Sohn in der Wohnung blieb. Bald jedoch bekamen wir ein Schreiben vom Wohnungsamt, mit der Aufforderung, die Wohnung bis zu einem bestimmten Datum zu räumen, andernfalls würde sie zwangsgeräumt, eine Altbauwohnung stünde uns auf keinen Fall zu,
Doch da setzte sich die Hausbesitzerin für uns ein, sie erklärt, dass nach dem Krieg die Wohnung sehr beschädigt war, die Eltern hätten erst die Wohnung bewohnbar gemacht und die Löcher in der Hauswand zugemauert..
So war das damals mit der Wohnungsnot, vergessen kann man das nicht, aber man schätzt dann das Andere, das Neue und Schöne.
Morgen ist Weihnachten, deshalb wollte ich heute noch diesen Bericht einstellen. Es ergab sich, da Frau Kaufmann den großen Artikel in der Stuttgarter Zeitung über das Julius-Brecht-Hochhaus einstellte. Er hat mich, wie alle meine Berichte,sehr berührt.
So wie mir, wird es wohl allen Chronisten ergangen sein. Es sind ja nicht nur Bilder oder Beschreibungen, die man einreicht, damit Material vorhanden ist, es sind Gefühle, Erinnerungen an Freunde, liebe Verwandte, die längst gestorben sind, die man nun offenbart und anderen überlässt.. Wir waren ja selbst beteiligt an den Erlebnissen noch im Krieg und danach. Was wir lange Jahre für uns behalten hatten, haben wir freiwillig der Öffentlichkeit preisgegeben. Das ging nicht ohne innerer Erschütterung ab.
Zur Zeit ist hier im Forum ein Stillstand eingetreten, auch von der Redaktion kommt eigentlich nichts mehr, nicht einmal ein Weihnachtsgruß an uns Chronisten und das, obwohl wir Monate für diese Arbeiten investierten, das kann ich eigentlich nicht verstehen.
Die Redaktion erhielt zwei Preise für die Literatur, die sie durch unsere idealistische Mitarbeit erhielt. Ein öffentliches „Danke“ in der Zeitung, mit einem entsprechenden Bericht zum Abschluss, hätte ich als Belohnung meiner vielen Arbeit angesehen. Im Forum aber habe ich das Gefühl, es ist kein Interesse mehr seitens der Redaktion vorhanden, sodass wir uns, wie es jetzt den Anschein hat, selber totlaufen, obwohl von-zeit-zu-zeit immer noch läuft, voller Werbung. Es kommt nichts Neues von der Redaktion, aber es wird auch nicht beendet.
Trotzdem habe ich noch etwas Weihnachtliches eingestellt, ich tat es, weil Weihnachten ist.
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