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US-Gitarren peitschen nachts durchs "Städtle"

1960-1965

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Foto: Archiv Noever
Die Tielman Brothers dominieren 1961 bis 1964 die Tanzbars in der Stuttgarter „Altstadt“. Auf dieser Autogrammkarte präsentieren sie ihr neuestes, beim Radio-Musikhaus Barth erworbenes Equipment der US-Nobelmarke Fender.

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In den Jahren 1961 bis 1964, vor dem Beat, da war doch was. Im „Städtle“ toben Rock ‚n‘ Roll und Twist. Die indonesische Weltklasse-Band „The Tielman Brothers“ spielt jede andere Kapelle an die Wand. Mit Fender-Gitarren vom Radio-Barth. Die Stuttgarter Altstadt ist eine Hochburg des Indo-Rock.

Von Eberhard Kenner

Stuttgart Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre. Deutschlands Jugend rebelliert und frönt dem Rock'n'Roll. Während er in seinem Ursprungsland Amerika schon längst darnieder liegt, ist die Erinnerung an Bill Haleys Auftritt auf dem Killesberg 1958 noch in der Stadt präsent. Der Herr mit der Schmalzlocke bringt Stuttgart, das engagiert am Wiederaufbau schafft, über Nacht in die Schlagzeilen. Tumult gibt es und zertrümmertes Gestühl, vor Halle sechs hält Polizei zu Pferde die Halbstarken in Schach.

Für sie ist die Zeit der Dorfmusik vorbei. Die Jugend am Neckar und am Nesenbach hört beim AFN, dem amerikanischen Soldatensender auf dem Burgholzhof, am liebsten Rock'n'Roll. Getanzt wird er in Eis- und Tanzcafés, zu den Single-Hits der US-Charts, die in einer Seeburg- oder Wurlitzer-Musikbox für zweimal ein 10-Pfennig-Stück rotieren. Great Balls Of Fire, Sweet Little Sixteen, Tutti Frutti etwa heißen sie, interpretiert von US-Stars wie Jerry Lee Lewis, Chuck Berry, Little Richard – und natürlich Elvis Presley.

Rock'n'Roll im „Städtle“

US-Soldaten patrouillieren durch die Stadt. Viele kommen auch des Nachts und suchen das Vergnügen. Ihre harten Dollars sind gefragt. Und auch bei den Einheimischen mehrt sich die Deutsche Mark im Portemonnaie. Eilig wachsen auf dem vom Krieg zerbombten Ruinenfeld zwischen Eberhard- und Hauptstätter Straße, Breuninger und Wilhelmsplatz die „Vereinigten Hüttenwerke“ empor, ein Name, den das bürgerliche Stuttgart dem innerstädtischen Quartier verpasst. Auch „Wellblech-City“ ist für das Provisorium zu hören. Rotlichtviertel darf man auch sagen. Die Szene nennt es hingegen liebevoll das „Städtle“.

Hier liegen Bars und Amüsierlokale dicht bei dicht. Die bekanntesten Tanzschuppen sind das Tivoli, der Trichter und die Rio-Bar. Alles rauchgeschwängerte „Pressluftschup­pen“. Hier peitscht und wummert es zur Nacht, hier toben Rock'n'Roll und Twist, hier verkehren neben ganz normalen Fans amerikanische GIs, weiße wie schwarze, dazuhin schwere Jungs und leichte Mädchen. Für fünf Mark und ein „Gedeck“ gibt's Einlass ins Lokal. Täglich Live-Musik „on stage“, von 7 oder 8 Uhr abends bis um 3 oder 4 Uhr früh, ein bis zwei Show-Einlagen inklusive, sonntagnachmittags auch Tanztee. Jeden Monat eine andere Kapelle.

Während Ende der fünfziger Jahre von Tanzcombos noch Swing, Jazz und klassischer Rock'n'Roll mit Gitarre, Saxophon, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug gepflegt wird, folgen zu Beginn der sechziger Jahre Gitarren-Instrumental-Bands wie die Telstars, Spotnicks, Fireballs. Bevor dann gegen Mitte der Dekade britische Beatbands die Szene beherrschen, ist in den Tanzbars an der Hauptstätter Straße eine späte, ganz besondere Art von Rock'n'Roll zu hören, die indonesische Variante nämlich.

Die Tielman Brothers präsentieren Rock'n'Roll im Weltklasseformat

Der neue Sound kommt aus Holland, interpretiert von Indonesiern und einigen Molukkern mit holländischem Pass. Es sind Migranten aus dem fernöstlichen Inselreich, das 1956 die Unabhängigkeit von den Niederlanden erhielt. Manchmal ist auch ein echter Holländer unter den Bandmitgliedern. Die Tanzbars in süddeutschen Garnisonsstädten, in denen US-Soldaten stationiert sind, aber auch andere Orte, bieten zahlreiche und lukrative Möglichkeiten für Live-Auftritte der Musiker aus dem Tulpenland. Der Düsseldorfer Indo-Rock-Experte Peter Noever kommt am Ende auf die Namen von über 80 Indo-Bands, die sich in Deutschland tummeln.

Eine der ersten indonesischen Kapellen, die den Verlockungen des Wirtschaftswun­derlands erliegen, sind die Tielman Brothers. Binnen kurzer Zeit sind sie die Stars der Szene und die Band mit der höchsten Gage. Man spricht von monatlich 10.000 Mark und mehr. Durch ihr außergewöhnliches musikalisches Können, ihre individuelle Spielweise und den Einsatz hochwertigen Equipments entwickeln sie sich zu Trendsettern der Gitarrenmusik. Mit einer bis dahin noch nie gesehenen Akrobatik in den Fingern wie in den Beinen begeistern sie das Publikum in ihren Live-Shows auf den Bühnen der Lokale und spielen alles an die Wand, was sich ihnen in den Weg stellt. 1961 sind sie erstmals in Stuttgart. Nur die Javalins, die ebenfalls in Stuttgart auftreten, sind von vergleichbarem Niveau.

Herausragende Figur ist Sologitarrist und Singer Andy Tielman. Mit schwindelerregenden Gitarrenläufen zieht er das Publikum in seinen Bann. Er spielt die Gitarre hinter dem Rücken, auf dem Kopf, mit den Zähnen, seinen Boots. Er nimmt vorweg, was Jahre später erst mit dem Namen Jimi Hendrix assoziiert werden sollte, und es gibt Berichte, wonach Little Richard, der die Tielman Brothers in einer deutschen Bar gesehen hat, seinem Bandmitglied Jimi Hendrix angetragen haben soll, es Andy Tielman gleichzutun.

„Das sind die Weltmeister!“

Ich selbst konnte mich im Jahr 1963 von der Extraklasse dieser Band überzeugen. Als wir, die Esslinger Dynamites, eines Abends die Tivoli-Bar betraten und das erste Mal die Tielman Brothers spielen sahen, blieben wir wie angewurzelt schon am Eingang stehen – jeder mit offenem Mund. So etwas hatten wir noch nie gesehen und gehört. Diese Soli, dieser Bassdruck, dieser Rhythmus, dieser Sound! Ricke-tacke-ricke-tacke oder tatatah-tatatah-tatatah oder so hörte sich das an. Unser Leadgitarrist sagte: „Das sind die Weltmeister!“ – Wir setzten uns, wenn's ging, immer an die Tische in der ersten Reihe und guckten uns die Gitarrenläufe, den Stakkato-Rhythmus und die Show-Elemente ab, um diese dann so gut es ging in unsere Auftritte einzubauen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich die Tielman-Schwester Jane den Phil-Spector-Titel „Da Doo Ron Ron“ der Crystals singen sah, das war fantastisch, die Stimmung in dem schummrigen Lokal, der frenetische Applaus. Noch heute, wenn ich daran denke oder die CD auflege, läuft es mir kalt den Rücken runter.

Sie wussten den angloamerikanischen Rock'n'Roll-Gitarren-Stil mit lateinamerika­nischen Stilelementen zu verschmelzen und daraus einen exquisiten Rock'n'Roll-Sound zu kreieren, der heute nicht mehr „live“ zu hören ist. Es sollte bis Ende der 1970er Jahre dauern, bis in den Niederlanden für diese Art Musik der Begriff „Indo-Rock“ geprägt war. Und die Tielman Brothers sind seine eigentlichen Schöpfer.

Den besonderen Sound erreichen sie durch virtuos gespielte Gitarrensoli, unterschiedliche Bespannung und Saitenzahl der Gitarren und Bassgitarren, Tieferstimmung ihrer Instrumente, stark synkopiertes Schlagzeugspiel, vor allem aber durch eine kompakte, geradezu an den Takt einer Maschine erinnernde Spielweise, die den Rock'n'Roll-Stücken einen aggressiv-fordernden Stakkato-Drive verleiht. Obwohl härter und schärfer als der gewohnte Gitarrensound, wirkt das Klangbild nicht steril, wohl aber harmonisch, präzise und differenziert. Der neue Sound hat einen Namen: Fender.

Der Radio-Barth liefert die Fender-Gitarren

Sämtliches Equipment der Tielman Brothers dieser Zeit stammt vom „Radio-Barth“ am Rotebühlplatz, einem der führenden Musikhäuser Europas, wo sie bei Hans R. Schweizer, dem „Pionier der elektronischen Musik“ (Joe Bauer über Schweizer), zu den besten Kunden zählen. Schweizer im Gespräch am 9. März 2007: „1959 hat alles angefangen. Der Barth hatte auf den Floor Shows der Amerikaner den ersten Elektrobass gesehen. Er schrieb an den Präsidenten von Fender in die USA, und so wurde der Radio-Barth der erste Fender-Importeur in Europa.“ – „Der Tielman, der kam von Mannheim, der wollte eine Gibson, weil er die in London nicht bekommen hat. Ja, und dann hat er bei uns die erste Jazzmaster gekauft, die war leichter. Bald darauf hatten die Tielmans alle Fender von uns.“

Man stelle sich auf der Bühne einer Tanzbar diese Frontline vor: Fünf oder sechs drahtige, exotisch anmutende Musiker, getaucht in fahles, bläulich-weißes Neonlicht, vier davon sind Brüder, gelegentlich ist ihre Schwester als Sängerin mit von der Partie, die Herren machen Show in glitzernden Schalkragenanzügen, die Gitarren für Soli, Rhythmus, Bariton und Bass alle in weiß und vom US-Nobelhersteller Fender, Shure-Mikrofone (USA), dahinter ein Ludwig-Schlagzeug (USA) vor einer Wand von Fender-Verstärkern und -Boxen mit 15-Zoll-Lansing-Lautsprechern (USA), deren Hub zu sehen und deren Druck zu spüren ist und deren Kalotten durch die Boxen schimmern; einzig die Band-Echo-Geräte Klemt-Echolette sind „Made in Germany“. Allein schon vom Volumen her bläst das im Jahr 1962/63 jede andere europäische Rock-Band von der Bühne. Der Fender-Sound, die Marke Fender, vor allem das Gitarrenmodell Jazzmaster, werden durch Andy Tielman und die Tielman Brothers zu Statussymbolen einer ganzen Musikergeneration und zu Identitätsmerkmalen der Indo-Rock-Ära. Und „der Radio-Barth“ in Stuttgart, der ist der Wegbereiter.

Indo-Rock ist Live-Musik im Rotlichtviertel

1963 sind die Tielman Brothers der Top-Act in Europa. Sie setzen einen musikalischen Standard, der zu dieser Zeit von keiner anderen europäischen Band erreicht wird. Die vorhandenen Plattenaufnahmen, Fernsehaufzeichnun­gen und Video-Clips indes sind zeitlich wie stilistisch selektiv und können nur ansatzweise die Klasse dieser Band wiedergeben; von der Action, der Power auf der Bühne und der Live-Atmosphäre in einem Tanzlokal erst gar nicht zu reden. Gleichwohl lassen sie die Performance dieser Band eindrucksvoll erahnen.

Ihre Stärke ist die Präsentation zumeist amerikanischer Titel aus den Charts, die sie mit einem unverwechselbaren Sound versehen, wobei die Stücke oftmals besser daherkommen als das Original; der Schwerpunkt liegt auf Instrumentalstücken, Eigenkompositionen sind die Ausnahme.

Die Band versteht sich in erster Linie als Live-Act für ein tanzbegeistertes Publikum, weniger als Band fürs Studio. Sich dorthin zu begeben, ist ihnen eher eine Last, weil es sie aus den monatlichen Engagements mit den Tanzclubs reißt. Im Schreiben eigener Stücke, die für ein jugendliches Massenpublikum hätten identitätsstiftend sein können, erachten sie sich selbst als etwas „lazy“. Ein Angebot der Firma Fender, mit ihr durch die USA zu touren, schlagen sie aus. Und was sagt „der Schweizer“: „Da schickt der Brian Epstein (Manager der Beatles) dem Tielman eine Fahrkarte nach Stuttgart und lädt ihn ins Studio nach London ein – und der Tielman fährt nicht hin!“

Andererseits steht in Deutschland kein weitsichtiger Manager oder Plattenproduzent bereit, der ihre künstlerischen Fähigkeiten, ihre besondere Klasse erkennt, sie fördert und den von ihnen repräsentierten Musikstil – den Indo-Rock – wirksam zu vermarkten versteht. Hinzukommt, dass ihnen auf der ganzen Linie die Unterstützung durch die Medien fehlt. Logische Folge: Die Tielman Brothers werden nicht wirklich populär, kommen nie in die Charts und sind auch in keinem Rock-Lexikon zu finden. Gleiches gilt für die Javalins. Beide Indo-Bands sind nur wenigen Insidern und Enthusiasten ein Begriff.

Stuttgart – eine Hochburg des Indo-Rock

Rotlichtviertel sind das Domizil der Indo-Bands. Die einschlägigen Quartiere haben eine lange Geschichte und sind in fast allen Großstädten zu finden. Tanzbars und Animierlokale gehören ebenso dazu wie die dämmrigen Etablissements. Gewiss, die Viertel gelten oft als anrüchig, gleichwohl sind sie Teil unserer Lebenswelt. Bleibt die Frage, warum die Fachwelt und die (lokalen) Medien die Live-Acts der Indo-Bands nicht wahrgenommen haben, nicht wahrnehmen wollten oder ihre künstlerische Qualität nicht entsprechend zu würdigen verstanden. Das gilt für Stuttgart, das gilt für Deutschland.

In Stuttgart wird in den Jahren 1961 bis 1964 Rock'n'Roll-Musik auf Weltklasseniveau zelebriert, und die Tielman Brothers und die Javalins sind die Protagonisten. Sie machen Stuttgart zu einer Hochburg des Indo-Rock.

Der Indo-Rock ist eine späte Spielart des Rock'n'Roll und zugleich „an early Eurorock style“, wie die niederländische Musikwissenschaf­tlerin Lutgard Mutsaers im Jahr 1990 resümiert, „ein deutsches Phänomen mit indonesisch-niederländischen Akteuren“ (Ingo Schiweck). Als exotischer Musikstil ohnehin kaum bekannt, scheint er heute fast vergessen zu sein. „The reincarnation of Indo-Rock has begun in Stuttgart“, ist neuerdings auf einer Internetseite zu lesen. Die Tielman Brothers und die Javalins haben ein Stück Rock-Geschichte geschrieben – in Deutschland. Und Stuttgart kann sagen, es war dabei.

Der Beat verdrängt den Indo-Rock

1964 wird der Indo-Rock vom britischen Mersey-Beat verdrängt. Die Beatlemania bricht los – auch in Stuttgart. Fortan tauchen in den Lokalen an der Hauptstätter Straße musikalische Schwergewichte einer anderen Stilrichtung auf. Der Zeitgeschmack hat sich gewandelt, das Publikum ist ein jüngeres. Die Tielman Brothers gehen den neuen Weg einige Jahre mit und sind in wechselnden Ensembles hin und wieder auch in Stuttgart anzutreffen, nunmehr dem Beat angepasst. Auch Hans Schweizer hat sich adaptiert. 1966 geht er als erfahrener Supporter mit den jungen Beatles auf Tournee.

Auf dem Areal von „Wellblech-City“ rollen 1968 die ersten Bagger an, 1978–85 wird dort das Schwabenzentrum errichtet. Drinnen hat es Bars, und zum Rotlichtviertel sind es nur ein paar Schritte. Dreihundert Meter weiter an der Ecke Wilhelm-/Olgastraße hört man den Sound vom Music-Shop „vom Schweizer“. Der hat neue Fender-Gitarren im Laden stehen, eine alte auch – sie erinnert an die Zeit „beim Radio-Barth“. Solche aus den frühen sechziger Jahren allerdings werden heute weltweit zu Preisen eines Kleinwagens und weit höher gehandelt.

Der Radio-Barth am Rotebühlplatz schließt 1995 für immer seine Pforten. Im Jahr 2000 donnert anstatt dem Bass die Abrissbirne in dem Haus. „Den Schweizer“ und die Fender-Gitarren gibt es immer noch. Ein paar Straßen weiter.

Der Gigant des Indo-Rock, Andy Tielman, wird im Jahr 2005 aufgrund seiner musikalischen Verdienste vom niederländischen Königshaus zum „Ritter des Ordens von Oranje-Nassau“ geschlagen.


Zum Autor: Eberhard Kenner, geboren 1943, war 1962 Mitgründer der ersten Esslinger Rock'n'Roll-Band „Little Pit and his Dynamites“ und hat 2005 als Zeitzeuge an dem Begleitbuch des Projektes POP50 „Play it again“ der KulturRegion Stuttgart mitgewirkt.


Programm zum Jubiläum

Am Dienstag, 10. März um 19.30 Uhr spricht Michael Wilford, ehemaliger Partner von James Stirling, in englischer Sprache über „James Stirling – his personality, acrhitecture and influence“.

In der Kunstnacht am 2. Mai gibt es zwischen 18 und 24 Uhr britische Musik von Zeitgenossen Stirlings wie Brian Ferneyhough und Harrison Birtwistle. Der Architekturkritiker der FAZ, Dieter Bartetzko, hält den Vortrag „Der Wendepunkt. James Stirlings Stuttgarter Staatsgalerie und ihre Bedeutung für die deutsche Architektur“.

Von Anfang Mai an wird im Foyer der Neuen Staatsgalerie eine Dokumentation über die Geschichte und Rezeption der Neuen Staatsgalerie informieren. Filmausschnitte, Fotografien aus der Bauphase von 1977–84, Reproduktionen von Plänen und eine Hörstation mit Zeitzeugeninter­views zeichnen die Werkentwicklung von James Stirling nach.


Kommentare

von Gerd Schmid, am 19.11.2008 19:48 Uhr

Hallo aus Stuttgart,
aufmerksam habe ich den Bericht gelesen, da es auch meine beginnende aktive Zeit in in Stuttgart war.
Mehr noch interessiert mich Ihre Zeit in Esslingen und die Band Little Pit and his Dynamites - wäre toll wenn Sie mir Ihre e-mail schicken könnten, Gerd Schmid, geb. 46 in Esslingen -- gerdschmid@arcor.de --

von Johanna Schöffend, am 28.04.2010 16:17 Uhr

Hallo Herr Kenner,
jetzt musst ich mir doch nochmal ihre Seite anschauen, nachdem wir gestern abend bei der Vorstellung des Buchs in der Landesbibliothek darüber gesprochen haben. Super Fotos von "Wellblech-City".
Gruß von Johanna Schöffend

von Johanna Schöffend, am 28.04.2010 23:10 Uhr

Und jetzt noch mal in Ruhe den Artikel über die Tielman Brothers gelesen: Klasse!
Jo Schöffend

von Eberhard Kenner, am 04.05.2010 07:25 Uhr

Vielen Dank, Frau Schöffend, für das viele Lob! (In Ihrem Postfach steht auch was ...). Gruß E. Kenner

von Johanna Schöffend, am 13.05.2010 23:59 Uhr

Hallo Herr Kenner,
danke für ihre Nachricht. Ich konnte sie leider nicht über das Postfach beantworten. Weiß auch nicht, warum das im Moment nicht funktioniert. Ich fand es auch sehr schade, dass nicht mehr Zeit im Vortragssaal zur Vergügung stand zum längeren Austausch.
schreiben Sie mir einfach ihre mail-Adresse an mein Postfach. Dann gehts leichter.
Gruß von Jo Schöffend



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